Eine unserer letzten Reisen führte uns zum Indian Summer in die Neuenglandstaaten der USA. Wir wählten diese Region für unsere Rundreise aus, da wir mit unserer kleinen Tochter nicht zu viele Meilen fahren wollten. damit die Reise auch für sie einige Höhepunkte zu bieten hat. Und da waren wir in Neuengland genau richtig.
Zum Eingewöhnen verbrachten wir die ersten Tage in New York, genossen vor allem das bunte Treiben im Central Park. Und am Sonntag scheinen alle Einwohner der Stadt im Park zu sein. Wir verließen die Stadt in Richtung Boston. Die Küste des Atlantiks wies uns den Weg, es ging durch ländliche Regionen mit freundlichen, beschaulichen Dörfern mit den charakteristischen Holzhäusern. Die Fahrzeiten zwischen den Etappenzielen war meist nicht länger als drei Stunden. Übernachtet wurde in unserem komfortablen Wohnmobil auf Campingplätzen mit reichlich Platz zum rumtollen. In Richtung Boston wurden einige Freilichtmusen angesteuert, Höhepunkt der ersten Tage war aber ein großes Pow Wow mehrerer Indianerstämme aus dem Osten der USA.
Kurz vor Boston sollte dann einer der Höhepunkte der Rundreise kommen. Wir besuchten Plimoth Plantation, ein Freilichtmuseum am Meer, das uns in die Zeit der ersten Siedler zurückversetzte, die mit der Mayflower aus England hier landeten und eine Siedlung gründeten. Das Museumsdorf war sehr lebendig, die Bewohner arbeiteten wie vor ein paar hundert Jahren. Es wurden Häuser errichtet, bunter Mais der Indianer angebaut und die Bewohner sprachen das zur damaligen Zeit gebräuchliche Englisch. Überall konnte mitgemacht werden und unser Kind immer mittendrin. Und ganz in der Nähe ankert dann noch der Nachbau der Mayflower. Solch lebendige Museen haben wir außer in den USA noch auf keiner unserer Reisen erlebt.
Über Boston und den Acadia Nationalpark in Maine führte uns die Rundreise zum Mount Washington, die Green Mountains in Vermont zurück nach New York. Mit tollen Eindrücken kehrten wir zurück.